SCIENCE & SPIRIT

Einen besonders spannenden Bereich für Menschen, die im materialistisch-mechanistischen Weltbild stehen, stellt das Thema "Science and Spirit" dar.

Hier geht es in erster Linie um die modernsten Erkenntnisse der Naturwissenschaften, insbesondere der Quantenphysik, die dazu führen, dass die Trennung von Materie und Geist, die seit Descartes und Newton existiert, durch "Transzendieren und Vereinigen" überwunden werden kann. Das wird zum größten Entwicklungssprung des individuellen und kollektiven Bewusstseins der Menschheit führen.



Das Einstein Podolsky Rosen Experiment (EPR)

Das EPR Experiment zeigt, grob vereinfacht, die Verbundenheit von Zwillingsteilchen über große räumliche Distanz.

Zunächst wiesen Einstein, Podolsky und Rosen (EPR) in einem Gedankenexperiment auf Merkwürdigkeiten bei der Beobachtung solcher Zwillingspaare hin: Wenn die Quantenmechanik recht habe, müsste die Messung einer Größe an Teilchen A, das Ergebnis einer entsprechenden Messung an Teilchen B ohne Zeitverzögerung festlegen. So als würden sich die Teilchen auf geheimnisvolle Art über große Distanz verständigen. Zwei weit voneinander entfernte Photonen reagieren in einem auf dem Einstein-Podolsky-Rosen-Paradox basierenden Experiment stets wie ein abgestimmtes Duo (Änderung des Spins immer schlagartig und synchron), obwohl Informationen auch mit Lichtgeschwindigkeit nicht so schnell ausgetauscht werden können.

Einstein wollte nicht an diese "spukhafte Fernwirkung" glauben. Dazu sagt die Relativitätstheorie sogar noch: Wenn es möglich ist, Informationen mit Überlichtgeschwindigkeit zu verschicken, gibt es auch eine Möglichkeit, Information in die Vergangenheit zu schicken und Botschaften aus der Zukunft zu erhalten.

Das vielfach gelungene Experiment belegt also eine Verbundenheit zwischen Elementarteilchen, die von Einstein als spukhaft bezeichnet wurde. Die Teilchen verfügen auch bei großer Distanz und selbst, wenn sich beide mit Lichtgeschwindigkeit voneinander entfernen, absolut zeitgleich über die gleiche Information. Sie haben also offensichtlich so etwas wie ein gemeinsames Bewusstsein.


Morphische Felder

Morphische Felder stellen eine andere Art dar, sich der Frage der Verbundenheit und des gemeinsamen Bewusstseins zu nähern.

Der Entdecker der morphogenetischen und der morphischen Felder ist Rupert Sheldrake. Diese Felder sind Felder der gemeinsamen Informationen, des gemeinsamen Bewusstseins.

Morphogenetische Felder bewirken etwa, dass die Zellen eines Organismus, egal ob Pflanze, Tier oder Mensch, sich differenzieren, obwohl die DNA dazu keine Informationen enthält. Sie bewirken auch, dass Lebewesen zur gleichen Zeit dasselbe lernen, obwohl sie in keinem direkten Kontakt miteinander stehen. Morphische Felder gehen darüber hinaus. Über diese Felder steht im Grunde allen Lebewesen das gesamte Wissen des Universums ständig zur Verfügung. Die nachfolgend beschriebenen Experimente können das belegen, wenn man es sehen will bzw. kann.


Global Consciousness Project

Die Vorgeschichte dieses Projekts beginnt Ende der Sechziger Jahre, als an der angesehenen Universität von Princeton ein Zufallszahlengenerator entwickelt wurde, der allen bekannten Geräten überlegen schien. Als er jedoch in Vorlesungen den Studenten vorgestellt wurde, kam dieses Gerät ins "Stottern" - die Zufälligkeit nahm ab. Schließlich wurde klar, dass dies mit dem Bewusstseinszustand der Studenten zusammenhing. Waren sie emotional, so ergab das eine Beeinflussung; waren sie emotionslos, so funktionierte der Generator so wie er sollte.
Die Abbildung zeigt die aktuelle technische Form dieses Zufallszahlengenerators.

Daraufhin untersuchte man die Fähigkeit von 200 Studenten, den Generator über ihr Bewusstsein zu beeinflussen. Die "zufällig" ausgewählten Studenten wurden nur aufgefordert, vor dem Zufallszahlengenerator, einfach Plus oder Minus zu denken. Die nebenstehende Grafik zeigt die verblüffenden Ergebnisse: eine extrem hohe Übereinstimmung. Menschliches Bewusstsein ist also offensichtlich imstande, Materie in Form der die Zufallszahlen generierenden Diode zu steuern.

Ab dem Jahr 1998 hat man nun das Global Consciousness Project eingerichtet. Dieses besteht aus einem Netzwerk von in der Zwischenzeit etwa 65 solchen Zufallszahlengeneratoren, die auf der ganzen Welt verteilt sind. Die sogenannten random event generators (REGs) senden ihren Datenstrom auf den Zentralrechner der Universität Princeton. Dort wird mittels eines aufwändigen Algorithmus eine gemeinsame resultierende Kurve ermittelt. Diese Kurve gibt sozusagen den Erregungszustand des globalen Bewusstseins wieder.

Das beeindruckendste Beispiel für das Funktionieren des globalen Bewusstseins ergab sich durch die Ereignisse des 11. Septembers 2001.

Das globale Bewusstsein geriet nämlich bereits ab 4:00 früh aus der Ruhe und erreichte bereits deutlich vor dem ersten Flugzeugeinschlag um 8:45 "negativere" Werte denn je zuvor in der Projektperiode. Das globale Bewusstsein ist also entweder hellsichtig oder es reagierte in diesem Fall eben schon ab dem Moment, in dem die Attentäter begonnen hatten, ihren Plan konkret in die Tat umzusetzen.


Sheldrakes Experiment mit dem Roboter

Rupert Sheldrake hat zum Bewieis der Existenz der Kraft des Bewusstseins ein Experiment durchgeführt, in dem auch ein Zufallszahlengenerator eine zentrale Rolle spielt. Dieses Experiment beschreibt er in seinem Buch "Der siebte Sinn der Tiere".

Ein Roboter wird mit einem Zufallszahlengenerator ausgestattet, der seine Bewegungen steuert. Er befindet sich in einem rechteckigen Gehege. Wie man in der nebenstehenden Abbildung A sieht, bewegt er sich echt zufällig durch das Gehege.
Sodann wird der Roboter vor gerade schlüpfende Vogelküken gestellt. Vogelküken nehmen jedes sich bewegende Objekt als Mutter an.

Dann werden die Vogelküken in einem Käfig neben das Gehege platziert. Wie man in der nebenstehenden Abbildung A sieht, bewegt sich der Roboter nunmehr fast ausschließlich in der Nähe "seiner" Küken. Selbst das Bewusstsein der Vogelküken ist also imstande, "technische Materie" zu kontrollieren.


Auf diesem Gebiet gibt es einen wahrlich großen Fundus an Erkenntnissen. Wer sich für das Gebiet weiter interessiert, dem sei folgendes Buch empfohlen, das eine breite Übersicht bietet:

Das Nullpunkt-Feld
von Lynne McTaggart, Gisela Kretzschmar (Übersetzer)
Gebundene Ausgabe - 320 Seiten - Goldmann
Erscheinungsdatum: April 2003
ISBN: 3442308313
Einschlägiger Auszug aus einem Newsletter der QUANTEC GmbH vom Oktober 2005.

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Letztes Update:
05. 08. 2007